Kelten

Als Entstehungsraum der keltischen Ursprache gilt das Gebiet zwischen Ostfrankreich, West- und Süddeutschland bis Böhmen. Die Entstehungszeit wird mit dem 5. Jh. v. Chr. angegeben.
Bereits früh wanderten sie nach Italien und dem Balkan. In Italien siedelten sie in der Poebene und besiegten mehrfach die Etrusker. Ende des 3. Jh. v. Chr. endete ihre Expansion. Sie besiedelten grosse Teile West-, Mittel-, Südosteuropas und Kleinasiens.

Cäsar unterschied verschiedene Stämme der Kelten: Helvetier, Sequaner, Häduer, Biturigen, Coier, Allobroger, Arverner, Senonen, Treverer und Lingonen. Die Gesellschaft der Kelten war dreigeteilt. Die Macht lag bei der Ritterschaft und den Druiden. Die Druiden verfügten über geheimes Wissen, welches nur mündlich überliefert wurde. Das Volk durfte Volksversammlungen abhalten, konnte aber meist gegen den Adel nicht viel ausrichten.

Cäsar unterwarf Gallien, was schliesslich zur Einverleibung der Kelten in das Römische Reich führte. Heute findet man keltische Tradition nur in wenigen Gebieten, z.B. in Schottland, Irland, Wales und Bretagne.

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